3 Tipps für eine bessere Kommunikation

Sei authentisch. Sei interessiert. Und reiße die Konversation nicht an Dich.

Ein guter Gesprächspartner ist authentisch und hört zu. Wie wir gestern schon gesehen haben. Manchmal ist das leichter gesagt als getan. Deshalb hier drei Tipps, um ein guter Gesprächspartner zu sein:

  1. Kenne die drei Ebenen der Konversation

    Ebene 1: Das sicherer Territorium: Sport, Wetter, Pop Kultur, lokale Berühmtheiten und alles was man gerade zusammen erlebt hat.

    Ebene 2: Kontroversen nicht ausgeschlossen: Religion, Politik, Dating- und Liebesleben. Probiere die Themen aus und wechsele sie, wenn niemand interessiert ist.

    Ebene 3: Sehr persönliche Themen: Familie, Finanzen, Gesundheit, Arbeit. Manche Menschen lieben es über ihre Kinder oder das was sie tun zu reden. Manche nicht. Stelle niemals zu persönliche Fragen, wenn die Tür nicht einen Spalt weit offen ist.

    Die Buchautorin Debra Fine („The Fine Art of Small Talk“) rät: Stelle niemals Fragen, die jemand anderen in ein schlechtes Licht rücken können, wie zum Beispiel: „Ist Dein Freund hier ?“, „Bist Du an der Universität angenommen worden ?“. Stattdessen kann man fragen: „Was gibt es Neues ?“, „Wie läuft die Arbeit ?“.

  2. Sei interessiert, um interessant zu sein

    Beginne niemals eine Konversation, die andere verletzten könnte. Es sei denn Du bist ein Komödiant.

    Wenn Du viel redest, wirst Du schnell müde. Wenn Du hingegen Fragen stellst und zuhörst, dann denken die Menschen Du bist ein toller Gesprächspartner. So der Tipp von Morra Aarons-Mele. Autor des Buches „Hiding in the Bathroom: An Introvert’s Roadmap to Getting Out There (When You’d Rather Stay at Home).“

    Arash Karia, ein anderer Buchautor rät: „Für mich läuft alles darauf hinaus, dass ich interessiert sein sollte, dann bin auch ich interessant.“ Von ihr stammt das Buch „Small Talk Hacks: The People Skills & Communication Skills You Need to Talk to Anyone & Be Instantly Likeable.“

    Er erläutert, dass es eine Studie gibt, die belegt, dass über sich selbst zu sprechen, dasselbe Wohlwollen auslöst, wie wenn  man isst. Es gibt sogar Menschen, die dafür bezahlen würden, wenn man ihnen zuhört. Nutze den Vorteil des Zuhören !

  3. Sei kein Konversationsrüpel

    Wir alle haben Konversationen erlebt, bei denen wir nicht zu Wort gekommen sind. Vermutlich aber auch den umgekehrten Fall…. Post Senning rät: Es ist wichtig den Konversationskuchen zu teilen. Halb/halb, wenn zwei Personen sprechen. Ein Viertel, wenn vier Personen sprechen. Der Anteil am Kuchen ist nie vergleichbar mit dem was es braucht, um zuzuhören.

    Probiere Folgendes:

    * Sei aufmerksam und halte Augenkontakt
    * Mache aktive und engagierte Äußerungen
    * Wiederhole das, was Du gehört hast und stelle diesbezüglich Fragen
    * Wenn Dir etwas einfällt, was Du sagen möchtest, sag es nicht. Stell es infrage und höre weiter zu.
    * einen Bonuspunkt bekommst Du, wenn Du den Punkt, den Du gerade sagen wolltest, eine Stunde später stellst.

    Wenn Du eine Meinung kund tust, stelle sicher, dass Du auch die Meinung Deines Gesprächspartners einholst.

 

Die Gedanken stammen aus dem Artikel „3 Tips to Have a Better Conversations“ von Tim Herrera, veröffentlicht am 16. September 2018 in TheNewYorkTimes.

 

Reisetagebuch (aufgenommen in Kyoto, Japan)

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