How to be a good friend…

Im Jahr 44 vor Christus war Cicero in den 60ern, ein alter Mann in der damaligen Zeit. Er schrieb, um seinen Schmerz und Kummer zu mildern. In wenigen Monaten schrieb er ein paar äußerst lesenswerte Essays. Darunter ein kurzes Essay über Freundschaft, das er Atticus widmete.

„How to be a Friend“ oder auf Latein „De Amicitia“ – eines der besten Bücher, die je zu diesem Thema geschrieben wurde. Zeitlos in seiner Bedeutung.

Unter den schönsten Gedanken sind:

  1. Es gibt verschiedene Arten der Freundschaft
    Während unseres Lebens kommen wir mit vielen Menschen in Kontakt, die wir Freunde nennen. Geschäftspartner, Nachbarn oder andere Bekannte. Cicero unterscheidet zwischen üblichen und auch nützlichen Freundschaften und den Freunden mit denen wir eine ganz tiefe Ebene pflegen. Von diesen tiefen Freundschaften kann es nur wenige geben. Sie erfordern viel Zeit und Investment.
  2. Nur gute Menschen können echte Freunde sein
    Auch Menschen mit einer schlechten Moral können Freunde haben. Freunde, die ihnen nützen. Wahre Freundschaft erfordert Vertrauen, Weisheit und gute Menschen. Tyrannen und Schurken können sich gegenseitig ausnutzen oder gute Menschen ausnutzen. Schlechte Menschen werden nie eine echte Freundschaft finden.
  3. Wir sollten unsere Freunde mit Bedacht aussuchen
    Beim Aufbau von Freundschaften sollte man sich Zeit lassen. Den anderen Menschen kennenlernen und verstehen was er im Herzen trägt. Nur dann kann man entscheiden, ob sich das Investment der tiefen und echten Freundschaft lohnt.
  4. Freunde sollten uns zu besseren Menschen machen
    Niemand kann in Isolation leben. Einsame Menschen stagnieren und erkennen sich selbst nicht mehr. Ein guter Freund wird dich immer herausfordern und dein Potenzial fördern. „Even when a friend is absent, he is still present,“ sagt Cicero. „Auch wenn ein Freund nicht da ist, ist er doch präsent.“
  5. Schließe immer wieder neue Freundschaften, aber vergiß die alten Freundschaften darüber nicht
    Nichts ist süßer als eine lange und tiefe Freundschaft. Limitiere dich nicht auf einzelne Freundschaften. Manchmal ändern sich Interessen und dann passt es nicht mehr. Sei immer offen für neue Freundschaften, auch mit jüngeren Menschen. Für beide ist es eine Bereicherung.
  6. Freunde sind ehrlich zueinander
    Freund sagen immer was du hören sollst und nicht was du hören möchtest. Es gibt genügend Menschen, die um dich herumflattern und dir nette Dinge sagen, um einen Nutzen zu haben. Wenn du ein guter Mensch bist, höre deinen Freunden zu und öffne dich dem was sie dir sagen.
  7. Die Belohnung einer Freundschaft ist die Freundschaft selbst !
  8. Ein Freund bitte niemals einen andern Freund, etwas nicht korrektes zu tun
    Ein guter Freund riskiert viel für dich, aber nicht seine Ehre. Wenn ein Freund dich bitte für ihn zu lügen, betrügen oder etwas anderes unrechtes zu tun, dann schau genau hin. Da Freundschaft auf Gutherzigkeit beruht, kann nichts unrechtes gefordert werden.
  9. Freundschaften verändern sich über die Zeit
    Das Leben verändert sich. Wir verändern uns. So auch ändern sich Freundschaften.  Es ist wie mit gutem Wein, der durch die Jahre besser wird.
  10. Ohne Freunde ist das Leben nicht lebenswert !

 

Ich danke allen Blog Freunden, die immer wieder meinen Blog lesen. Obwohl die Fluggesellschaft mit der ich den Hinflug angetreten habe zwei Tage nach dem Hinflug Insolvenz angemeldet hat, bin ich wieder Zuhause. Rund 60.000 Menschen, sowie die Crews der Flugzeuge, wurden sich selbst überlassen. Ich konnte damit gut leben 🙂

 

Die Gedanken stammen aus dem Artikel „How to Be a Good Friend, According to an Ancient Philosopher“, von Philip Freeman, veröffentlicht am 9. Oktober 2018 im Time Magazin.

Reisetagebuch (aufgenommen Neuseeland )

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Das Problem beim Abnehmen ist nicht unser Wille. Es ist die Neurowissenschaft….

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