Der Sonnenbrand des Apfels

„Der hier hat einen kleinen Sonnenbrand“, sagt Phil Schwallier, Apfelbauer in der vierten Generation. „Die rot-gelbliche Farbe auf der Seite auf der die Sonne schien.“

Das warme Klima ist ein wachsendes Thema für die Landwirtschaft. Durch die Wetterkatastrophen sind immer mehr Ernten in Gefahr. Aber auch in guten Jahren machen die steigenden Temperaturen den Anbau von Lebensmitteln schwieriger.

Zuviel Hitze, zum Beispiel, verdirbt die Farbe des Apfels. Wenn die Nächte nicht kalt genug sind, dann können sich die Farbpigmente nicht richtig einlagern und ein roter Apfel wird dann blassrosa braun.

Dann gibt es das Frostrisiko. Wenn die Temperaturen sinken, nachdem die Äpfel bereits angefangen haben zu wachsen, dann bekommen die Äpfel braune Kleckse.

Essen könnte man die Äpfel ohne weiteres, aber wegen des unschönen Äusserens, werden die Äpfel dann zu Saft verarbeitet.

Der Anbau von Äpfeln ist ein rastloses Geschäft das Wissen, Erfahrung und Glück braucht.

Nicht nur die Apfelernten sind von der Veränderung des Klimas betroffen. Höhere Temperaturen verändern die gesamte Anbaulandschaft und zeichnen eine neue Karte davon, was wo angebaut werden kann.

An heißen Tagen besprühen Bauern ihre Äpfel inzwischen mit Kalziumcarbonat:  Sonnencreme für Äpfel.

 

Die Gedanken stammen aus dem Artikel „A Few More Bad Apples: As The Climate Changes, Fruit Growing Does, Too“, von Laurel Wamsley, veröffentlicht am 1. August im NPR Radio, Rubik The Salt.

 

Reisetagebuch (aufgenommen in Deutschland)

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