I really care ! Do U ?

Die amerikanische „First Lady“ Melania Trump besuchte eines der Auffanglager für Kinder. Kinder die von ihren Eltern getrennt werden, als sie versuchten, illegal die Grenze von Mexiko in die USA zu überqueren.

Babys, Kleinkinder, Jugendliche….werden von ihren Eltern getrennt….ohne Worte !

Nun zurück zum Besuch der „First Lady“. Während ihres Besuches trug die Melania Trump eine Jacke mit der Aufschrift:

„I really don’t care. Do U ?“

Was soviel bedeutet, wie: „Es ist mir wirklich egal. Und Dir ?“

Inzwischen hat die Sprecherin von Melania Trump erläutert: „Es handelt sich nicht um eine versteckte Botschaft“. Das sehen die meisten anderen auch so, denn die Botschaft ist ja direkt auf ihrem Rücken !!!

Die New York Times hat in einem Artikel die möglichen Folgen für die betroffenen Kinder zusammengefasst:

Der Artikel beginnt mit den Worten: „Manche der Jüngsten ziehen sich komplett zurück, die Augen sind leer, die Körper sind schlaff, eine Schutzwand voller Trotz. Andere können nicht still sitzen: aufmerksam, hyperaktiv, unsicher.“

Durchatmen. Möchte man überhaupt weiterlesen ?

Donald Trumps „Zero Tolerance“ Politik und seine Entscheidung, Kinder von ihren Eltern zu trennen, hat viele Menschen weltweit, insbesondere aber auch  Kinderpsychologen und andere Experten, Prominente und Unternehmen in Alarmbereitschaft versetzt. Zahlreiche medizinische Organisationen, Kinderärzte haben Protestbriefe geschrieben, um vor den Folgen dieser Vorgehensweise zu warnen. Es wird vor erhöhten Risiken für die eingesperrten Kinder, wie Angstzustände, Depressionen, post-traumatischem Stress sowie Aufmerksamkeitsdefizite, gewarnt.

Traumatische Erfahrungen in der Kindheit, wie der Verlust der Bezugsperson, der Eltern, verursacht ein lebenslanges Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und psychischen Erkrankungen, so die National Assoziation of Pediatric Nurse Practitioners. Gerade bei kleinen Kindern kann ein Trauma die Gehirnentwicklung nachhaltig beeinträchtigen.

Die tatsächlichen Auswirkungen sind dabei von unterschiedlichen Faktoren abhängig: der Dauer der Trennung, das Alter des Kindes, die Qualität der Auffanglager, ob die Kinder wissen, wie lange sie getrennt sein werden und selbstverständlich vom einzelnen Kind selbst.

Inzwischen werden wohl die Kinder nicht mehr von den Eltern getrennt, sondern die Familien zusammen eingesperrt……… Wie lange es dauert, bis alle Kinder ihre Eltern wieder gefunden haben, weiss keiner.

„Je früher die Kinder aus dem Auffanglager entlassen werden, desto besser“, so Mary Dozier, Professorin für Kinderentwicklung an der Universität Delaware. „Das Wichtigste für die Kinder ist, zu wissen, was als nächstes kommt“, führt sie weiter aus.

Wenn das Donald Trump mal selbst mal wüsste…das einzig Positive, was sich aus dieser Aktion ergeben könnte, ist dass Trump darüber final stolpert….

Trotz allem: ein schönes Wochenende !

 

 

Der dazugehörige Artikel wurde in der New York Times am 18. Juni 2018 veröffentlicht. Der Titel lautet „A Troubling Prognosis for Migrant Children in Detention: ‚The Earlier They’re Out, the Better'“ von Benedict Carey.

Reisetagebuch (aufgenommen auf den Galapagos Inseln, Ecuador)

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