Wie schnell die Zeit vergeht…. George Orwell und Timo Seghal

„Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.“

George Orwell

Nicht vorbeilaufen sollte man an den „konstruierten Situationen“ von Timo Seghal, einem deutsch-britischen Künstler. Noch nie gehört ? Bis zu meinem Besuch in der Fondation Beyeler ging es mir ebenso. Es gibt keine Bilder, keine Objekte, keine Installationen, keine Skulpturen, nichts, nur die Situation. Ein Beispiel: Während meines Spaziergangs im Garten der Fondation Beyeler in Riehen/Basel (Foto) steht eine Frau am Wegesrand und fängt an zu singen….. sie singt nicht einfach so, sondern, weil ich gerade an ihr vorbeilaufe….. ein ungewöhnliches Gefühl. Kunst ? Auf jeden Fall ein Erlebnis. Fast noch spannender die Reaktion der Menschen, die vorbeilaufen…

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3 Gedanken zu “Wie schnell die Zeit vergeht…. George Orwell und Timo Seghal

  1. Liebe Angelika ein paar Gedanken zur Kunst und weil ich mich gerade für Dein Blog interessiere und Anknüpfungspunkte suche 😉 Die Tage sah ich im TV einen Beitrag bezüglich des Künstlers Banksy, dass niemand ihn zu kennen scheint und dass nun ein Fotograf alleine dadurch berühmt wurde, dass er Bansky’s Werke knippst.

    Vor zig von Jahren hatte ich als Abi-Fach Kunst-Leistungskurs. Was ich auch immer fabrizierte ich galt bei der Kunstlehrerin als Banause, obwohl ich nicht hirnlos entwarf und auch nicht am Geschick fehlen ließ, die Lehrerin mochte mich nicht. Eine Kollegin, die entwarf aufbaute und zerstörte, ihr wurde Esprit bescheinigt. Doch eines Tages verschwanden „Werke“ von mir aus der Aula impressionistischer Natur und wurden Jahre später von eben jener Kunstprofessorin auf einer Jahrgangausstellung der Besten von wann weiß ich ausgestellt und erzielten Preise. Ich war damals beruflich involviert und konnte nicht hinreisen, um meine Werke abzuhängen und mit Esprit zu zerreissen. Lange Geschichte, Kurzgeschichte ? Schreiberling war ich auch, Satiriker, die Geschichte, wie ich in meiner Lehrfirma die Toiletten mit meinen Werken tapezierte erspare ich Dir, liebe Angelika, aber es war auch die reinste Satire, wie meine Chefs damit umgingen hahahaha Ich habe Science Fiction entworden, eingeschickt, nie wieder etwas von gehört und Jahre später meine Ideen bei einem renommierten Autoren gelesen. Tja, aber ich selbst habe aus meiner Kunst nie einen punikären Gewinn erzielt.

    Unsere Kunst besteht in WebBlogs und nun werde ich weiter hier stöbern, liebe Angelika.

    Herzliche Grüße von
    Rainer aus Hamburg

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