Lasst uns spontan Gutes Tun: „Random Act of Kindness“

Werden wir unfreundlicher ? Diese Frage beschäftigte mich am Donnerstag letzte Woche im Blog. Zurecht hat einer meiner Leser kommentiert, dass es viele Situationen gibt, in denen Menschen freundlich sind.

Aus diesem Grund, möchte ich meinen Artikel zu der US-Amerikanischen Stiftung „Random Act of Kindness“, deren Idee mich beeindruckt hat, hier nochmal aufgreifen.

Die Idee der Stiftung „Random Act of Kindness“ ist, dass jeder von uns durch einen „Random Act of Kindness“, also durch eine spontane, mehr zufällige, freundliche Geste anderen Menschen Freude bereitet. Gerne jeden Tag……

Freunde von mir haben zum Beispiel bei einem Drive-in Fastfood Restaurant die Rechnung für das nächste Auto mitbezahlt. Einem Nachbarn die Einkaufstasche in die Wohnung tragen, anderen Menschen ein Kompliment machen, jemanden anlächeln, armen Menschen und Kindern helfen, einem Blogger einen Kommentar schreiben 🙂 ……..

Es gibt viele Beispiele mit denen man anderen Menschen eine Freude machen kann und ihnen damit auch ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann.

Heute zum Beispiel habe ich im Newsletter Time Parents ein wunderschönes Beispiel gelesen: Vor ein paar Tagen in Los Angeles am Flughafen. Eine junge, schwangere Mutter sitzt am Gate und soll ins Flugzeug einsteigen. Mit dabei ihr kleiner Sohn. Der Sohn flippt aus, wird unbeherrschbar. Die Mutter ist am Ende und setzt sich auf den Boden und weint. Ganz spontan gesellen sich mehrere Frauen (andere Reisende) zu dem Kleinen. Die eine singt ihm etwas vor, die andere gibt ihm ein Spielzeug, eine dritte bietet ihm etwas zu essen an etc. Das Kind beruhigt sich und steigt mit seiner Mutter in den Flieger. Alle Frauen setzen sich wieder auf ihre Plätze zurück, als ob nichts geschehen wäre. Es gibt auch keinen weiteren Kontakt zwischen den Frauen. So veröffentlicht von einer Beteiligten auf Facebook…. Kann Random Act of Kindness schöner sein ?

Und jetzt kommt das Beste:

Anderen Menschen eine Freude zu machen, ist gut für Dich. Ein banales Beispiel: Warteschlangen. Oft wird gedrängelt, die Wartenden pochen auf ihr Recht. Schaut man ins Gesicht der Menschen erblickt man Anspannung, Ärger, Aufregung. Doch was passiert, wenn man Du jemandem den Vortritt lässt. Fast immer ein Lächeln, meist ein Gespräch und ganz oft wollen die Wartenden dann gar nicht mehr Nächster sein…

Ich freue mich auf Euer Feedback.

Auch gibt es laut der Stiftung „Random Act of Kindness“ wissenschaftliche Belege, dass Freundlichkeit positive Wirkung auf den eigenen Körper hat.  Freundlichkeit erhöht:

  1. das Hormon Oxytocin, auch bekannt unter den Namen „Bindungshormon“ oder „Kuschelhormon“ oder im englischen: „Love Hormone“
  2. Energie
  3. Glücksempfindung
  4. Lebenserwartung
  5. Freude und Wohlbefinden
  6. Serotin

Freundlichkeit verringert:

  1. Schmerz
  2. Stress
  3. Sorge und Angst
  4. Depressionen
  5. Blutdruck

Wir bereiten anderen Menschen eine Freude und dann geht es uns besser. Eigentlich nichts Neues und doch nicht immer der gelebte Alltag.

Interessant in diesem Zusammenhang ist, das der Autor Danny Wallace, der zwei Bücher zum Thema „Unfreundlichkeit“ geschrieben hat (siehe mein Beitrag vom letzten Donnerstag), auch ein Buch mit dem Titel „Random Act of Kindness“ herausgebracht hat. Dort regt er an, immer freitags anderen Menschen eine Freude zu machen und nennt dazu Beispiele…..

Mit einer guten Tat verabschiede ich mich 🙂

 

Reisetagebuch (Garden of Gods, Colorado Springs, USA)

IMG_1781.JPG

 

7 Gedanken zu “Lasst uns spontan Gutes Tun: „Random Act of Kindness“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s