Indian Summer in Vermont oder gute Ernährung

Vermont im Herbst. Die Bäume verfärben sich gelb, rot, orange und braun. Die Landschaften sehen aus wie gemalte Bilder. Man kann sich kaum satt sehen. Auf dem Land ist es geruhsam. Eines Tages besuchen wir einen lokalen kleinen Lebensmittel-laden „Organic“. Soviel wie „Bio“. Es gibt dort alles: Gemüse, Getreide, Wein, Käse, Fleisch, Milchprodukte, Säfte, Schokolade, Brot, Kekse, Konserven, Früchte und auch selbstgekochte Speisen zum Mitnehmen. Quasi ein auf Lebensmittel spezialisierter Bio Tante Emma Laden. Es war wunderbar, die Produkte anzusehen und mal hier und mal da stehen zu bleiben…..wir hätten praktisch alles kaufen können….Kann das Leben schöner sein ?

Nun, in diesem Geschäft gab es auch eine Ecke mit Zeitschriften und zwar direkt in der wunderbar ausgestatteten Spielecke für Kinder. So ein Zufall…

Genau in dieser Ecke habe ich ein lokales Magazin entdeckt, welches über das Thema Ernährung und Diät berichtete und dabei das Buch „The Calorie Myth – How to Eat More, Exercise Less, Lose Weight, and Live Better“ von Jonathan Bailor empfahl. Da der Artikel sehr überzeugend geschrieben war, habe ich mir das Buch gleich gekauft. (Anmerkung: Digital auf meinem Tablet ….)

Auch wenn, wie so oft, im Kontext von Ernährung das Thema Diät in den Vordergrund gerät und eine Weight Watcher ähnliche Marketingstrategie auftaucht, habe ich den Eindruck gewonnen, dass hier wesentliche Themen auf treffende Weise angesprochen werden. Das Buch ist das Ergebnis von über zwölf Jahren Zusammenarbeit mit Forschern zu diesem Thema.

Zitat aus der Einleitung „The Calorie Myth“ von Jonathan Bailor:

„Over the past few decades, we’ve been trying harder and harder to be heathly and fit. The result: we got heavy and sick.“

Das Ergebnis seiner Arbeit nennt Bailor die „SANE Solution“, deren Grundelemente Ernährung und körperliche Bewegung sind. Er stellt die These auf: Wenn wir smarter essen und uns smarter bewegen, dann können wir mehr essen und uns weniger bewegen und bleiben trotzdem fit und gesund (und schlank). In einem der nächsten Blogs möchte ich auf das eine und andere etwas detaillierter eingehen.

Zum Ende der Woche noch eine Anekdote, auch aus Vermont: Das Haus in dem wir während der Zeit in Vermont lebten hatte einen „Steamer“, also eine Art Dampfdusche…. man konnte während des Duschens praktisch ein Dampfbad nehmen. Steamer sind in USA und Canada in vielen Haushalten zu finden. „Dusche“ ist eigentlich etwas untertrieben, denn der Duschraum war ungefähr 8qm groß mit gemauerter, beheizter  Sitzbank….. Was wir nicht wussten: nach dem Duschen sollte zunächst die Türe geschlossen bleiben, der Dampf sollte aus dem zu diesem Zweck zu öffnenden Fenster entweichen, ansonsten…..löst der Feueralarm aus. Leider war kein Feueralarm zu hören auf den man hätte reagieren können, so dass auf einmal die Sirene des Löschzuges immer lauter heulte bis der typisch amerikanische Feuerwehrzug mit Mannschaft in unsere Einfahrt fuhr. Die Feuerwehrmänner waren froh, dass es nicht brannte und sehr nett zu uns, wir durften uns sogar das Innere des Löschzuges genauer ansehen……

Dies war der letzte Blog für diese Woche. Ich bedanke mich bei allen, die meine Zeilen lesen und denen, die mir folgen. Euch ein schönes Wochenende, bis Montag.

 

Reisetagebuch (aufgenommen in Vermont, USA)

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