Vice Verca – Restaurant in La Malbaie, Kanada

Nachdem wir von der französischen Telefonansage am ersten Tag erfahren haben, dass das Restaurant von Mittwoch bis Samstag geöffnet hat, müsste es eigentlich heute, Donnerstag, geöffnet haben. Die Lichter außen sind an, die Tür geht auf, eine freundlich lächelnde Dame kommt uns entgegen. Dem leckeren Abendessen steht nichts entgegen. Das Restaurant heißt „Vice Verca“ und zeichnet sich dadurch aus, dass zwei Chefs in der Küche stehen. Nämlich ein Herr und eine Dame, namentlich Danielle Guay und Eric Bertrand. So gibt es auch auf der Speisekarte immer zwei Variationen des jeweiligen Gerichts. „Vice“ von dem Herrn und „Verca“ von der Dame, wie uns die nette, fast kein englisch sprechende Dame von vorhin erklärt. Also, es gibt z.B. Foie gras, einmal als Terrine und einmal gebraten oder Lachs einmal mariniert und einmal als Souffle. Interessanterweise fällt die Wahl unserer Speisen alle auf „Verca“, was uns natürlich etwas leid tut, da der Herr der Küche dann nichts zu tun hat. Jedenfalls noch nicht, da wir bisher die einzigen Gäste sind. Dies ändert sich dann allerdings schlagartig und wir wünschen Eric, dass die anderen Gäste auch etwas von der linken Seite der Speisekarte, der „Vice“ Seite bestellen. Es fällt uns allerdings auch nicht schwer, noch einmal wiederzukommen und dann die Speisen der linken Seite zu bestellen. Denn alles was wir hier gegessen haben, einschließlich des mindestens 300 g großen, „medium rare“ gebratenen Steaks war exzellent.

Das Restaurant befindet sich in La Malbaie. Einem kleinen Ort mit Dorfstraße, einer Kirche sowie einem Einkaufszentrum.

Das ursprüngliche La Malbaie hat sich vor einigen Jahren mit den Orten Pointe-au-Pic, Rivière-Malbaie, Sainte-Agnès, Cap-à-l’Aigle and Saint-Fidèle zusammengeschlossen. Eine zeitlang hieß die Stadt La Malbaie-Pointe-au Pic, bis sie dann zu dem Namen La Malbaie zurückkehrte und nun alle sechs Orte mit einer Population von über 9000 Personen vereint.

Rivière-Malbaie ist das Herz des Mont Grand Fonds Skizentrums, Pointe-au-Pic war der erste Kultort in Kanada. Mit dem Manoir Richelieu als Prestigeobjekt kamen hier die ersten großen Schiffe und Heerscharen wohlhabender amerikanischer Familien. Das überall präsente Casino de Charlevoix war und ist Bestandteil des Kults der Stadt. Sainte-Agnès ist das Tor zu den Bergen und dem Hinterland. Cap-à-l’Aigle and Saint-Fidèle bieten einen atemberaubenden Blick auf den St. Lorenzstrom.

 

Reisetagebuch (aufgenommen auf  Isla Plaza Sur, Galápagos, Ecuador)

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